Der Hessisch-Bayerische Rad-Vierer ist mit dem Walter-Lübcke-Preis 2025 für Menschlichkeit und Zusammenhalt geehrt worden.
Fulda - Der Preis erinnert an den 2019 von Rechtsextremisten ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke. Die diesjährige Vergabe an den Hessisch-Bayerischen Radvierer geht aus einer Mitteilung aus dem Büro des Fuldaer Bundestagsabgeordneten Michael Brand (CDU) hervor.
„Euer Engagement, die Kameradschaft und die gute Tat, und das seit beeindruckenden 25 Jahren, machen Euch zu echten Helden des Alltags“, sagte Brand, der den Preis inzwischen zum fünften Mal verliehen hat. Der Preisträger wurde von einer Jury unter Mitwirkung der Familie Lübcke ausgewählt. Ausschlaggebend sei laut Lübckes Sohn Christoph das „positive Tun durch Sport, das Zusammenbringen von Menschen und das Spendensammeln für Hilfsbedürftige“, das den Rad-Vierer „so beispielgebend macht“. „Und menschlich hätte sich mein Vater in dieser so engagierten Truppe ganz sicher wohlgefühlt.“
Rad-Vierer für Menschlichkeit und Zusammenhalt geehrt Der Vorsitzende des Hessisch-Bayerischen Rad-Vierers, Manfred Herget, zeigte sich tief bewegt von der Auszeichnung: „Wir waren alle sprachlos, keiner hatte von uns jemals mit einer solchen Auszeichnung und Wertschätzung gerechnet.“ Die Ehrung habe man erst einmal realisieren müssen, fühle sich jedoch sehr gewertschätzt und sei stolz darauf, „einen Weg gefunden zu haben, der Gemeinschaft, Sport und Gutes-Tun miteinander verbindet“. Der Rad-Vierer sei „eine große Familie, in der Teamwork großgeschrieben wird“.
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